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Politische Zeitschriften

Neu erschienen

Sozialismus

Im neuen Heft der Zeitschrift Sozialismus schreibt Paul Wellsow über die Schließung des Zalando-Standortes in Erfurt. Claus-Jürgen Göpfert berichtet über den Widerstand gegen die drohende Schließung des VW-Werkes in Zwickau. Wolfgang Müller erläutert, »was dem Autosektor wirklich helfen würde«: »Die Vorstellung, dass sich das Problem löst, wenn man China boykottiert und chinesische Investitionen in Europa auf Wunsch der US-Regierung einschränkt, führt in die Sackgasse.« Arno Gottschalk wendet sich gegen die »Legende von der Kapitalrente als Wachstumsmotor«. Heinz Bierbaum und Michael Brie machen sich Gedanken über eine »strategische Neuorientierung der Partei Die Linke«. Sie kritisieren den Ansatz einer »verbindenden« Politik als »mittelschichtenzentriert« und plädieren für einen »klassenzentrierten« Ansatz, »der die gemeinsamen Klasseninteressen zum Ausgangspunkt macht«. Eine politische Verbindung zivilgesellschaftlicher Gruppen und Organisationen erfasse nur einen kleinen Teil der Bevölkerung und dürfe keinesfalls »mit Verankerung in der Gesellschaft« verwechselt werden. (jW)

→ Sozialismus, Jg. 53, Nr. 9, 69 Seiten, 9 Euro, ­Bezug: Sost e. V. (Redaktion ­Sozial­is­mus), St. Georgs Kirchhof 6, 20099 Hamburg, E-Mail:­ abo@­sozialismus.de

Rotfuchs

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Die »Tribüne für Kommunisten, Sozialisten und andere Linke« dokumentiert einen Text von Raúl Antonio Capote über »Die sterbende ›alte Welt‹« aus der Granma und die Rede von Reiner Braun zum Hiroshimatag in Berlin. Klaus Kleinmann hat Fakten zur Militarisierung der deutschen Gesellschaft zusammengestellt. Mike Nagler berichtet über die Konferenz von Marx-Engels-Stiftung und Rotfuchs am 27. Juni in Leipzig. Hans-Jürgen Joseph untersucht die Faschismusdefinition der Kommunistischen Internationale, Dietmar Hänel die Eroberung der Köpfe für den neuen Marsch nach Osten. Ralf Hohmann analysiert die »Reform« der Geheimdienste, Gerhard Oberkofler wirft einen Blick hinter die Fassade des »Westfälischen Friedenspreises«. Raimon Brete befasst sich mit faschistischen Helfershelfern aus der Ukraine im Zweiten Weltkrieg, Uwe Trostel weist darauf hin, dass mit der Sprengung der Ostseepipelines eine historische Chance der Zusammenarbeit beendet wurde. Achim Seider fragt, warum in der DDR vergleichsweise wenig Allergien auftraten, Klaus Oberschewen berichtet vom antifaschistischen Widerstand im Ruhrgebiet. (jW)

→ Rotfuchs, September 2026, 36 Seiten, kostenlos, Spende erbeten, Bezug: Rainer Behr, Postfach 820231, 12504 Berlin, Tel.: 030/98 38 98 30, E-Mail: vertrieb@rotfuchs.net

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.09.2026, Seite 15, Politisches Buch

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Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Berufung möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.

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