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Berlin: Vorwürfe nach Hackerangriff

Berlin. Ein IT-Experte hat dem Land Berlin nach einem Hackerangriff und dem Abfluss großer Datenmengen schwere Vorwürfe gemacht. »Das Land Berlin hat grob fahrlässig gehandelt und vorsätzlich die Geheimschutzvorgaben nicht eingehalten«, sagte Manuel Atug, Sprecher der AG Kritis, am Sonnabend gegenüber dpa. Er sei »wirklich schockiert und sprachlos«. Für die Speicherung und Verarbeitung solcher Unterlagen gebe es sehr strenge und genaue Vorschriften. Atug sagte, er sei 2023 und 2025 als Sachverständiger in den Berliner Innenausschuss geladen worden. Dabei habe er die Zuständigen auf eklatante Sicherheitslücken hingewiesen. Nach einem Cyberangriff auf die Berliner Verwaltung wurden am Freitag rund 1,44 Millionen Dateien mit einem Umfang von 5,8 Terabyte im sogenannten Darknet veröffentlicht. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.09.2026, Seite 4, Inland

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