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Migrationsbeauftragter tritt zurück

Hannover. Wegen Anfeindungen und Drohungen im Zusammenhang mit dem Sechsfachmord von Stade hat der niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Deniz Kurku (SPD), sich von seinem Ehrenamt zurückgezogen. Wie der 44jährige am Freitag in Hannover bekanntgab, lässt er die Position mit sofortiger Wirkung ruhen, weil er angesichts der Lage sein Amt nicht mehr adäquat erfüllen könne. Die Entscheidung diene dem Schutz des Amts. Kurku selbst hatte nach dem Sechsfachmord bekanntgegeben, dass es sich bei der von der Polizei festgenommenen mutmaßlichen 65jährigen Fahrerin des Fluchtwagens des Schützen um seine Schwiegermutter handelt. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.09.2026, Seite 4, Inland

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