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21.08.2026, 18:13:09
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Mehr als 300 schiffbrüchige Asylsuchende vor Mauretanien gerettet
Nouakchott. Die mauretanische Küstenwache hat nach eigenen Angaben mehr als 300 Asylsuchende von einem Boot auf dem Weg nach Europa gerettet, darunter 40 Minderjährige. Bei ihrer Rettung seien die Menschen in einer »schwierigen humanitären Lage« gewesen, teilte die Küstenwache am Freitag mit. Das Holzboot trieb zum Zeitpunkt der Rettung in der Nacht zum Donnerstag manövrierunfähig auf dem Meer, wie die Nachrichtenagentur AFP von einem Mitarbeiter der Küstenwache erfuhr. Das Boot war demnach von Gambia aus mit 315 Insassen in See gestochen, an Bord waren Menschen aus Gambia und dem Senegal.
In den vergangenen Jahren kamen Tausende Migranten beim Versuch ums Leben, per Boot von Ländern im Westen Afrikas aus auf die zu Spanien gehörigen Kanarischen Inseln zu gelangen. Eine kürzlich erfolgte Verschärfung der Seegrenzkontrollen im Senegal, in Mauretanien und Marokko führte zuletzt zu einer Verlagerung der Abfahrtsorte: Statt von Mauretanien aus stechen viele der Boote nun weiter südlich in See, insbesondere von den Küsten Gambias und Guineas. Für die vor Armut und Gewalt Flüchtenden verlängert dies die Zeit auf See und erhöht die Gefahren. (AFP/jW)
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