Vorschlag
Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht
Die »Knutschkugel«, ein mobiler Späti in Rostock, wird sommers zur Flussbar an der Warnow. Zum Naschen und Schlürfen auf dem Wasser lädt wiederum die »Baltica« ein. BRD 2025.
→ Kultlokale an der Küste. Schlemmen mit Meerblick. NDR, 14.00 Uhr
Deutsche HöllenAnfang der Neunziger – die fettgefressene BRD erlaubte sich einen großen DIY-Biedermeiernachschlag – stürmte der Saarländische Rundfunk die Bastelbuden der Bundesbürger, denen es an Feinden mangelte, gegen die man noch zu Felde ziehen konnte. Folglich kamen Hobbybastler auf so illustre Ideen wie die Sicherung des Gartens gegen Schnecken mittels Strom. BRD 1992.
→ Die Heimwerker. Bericht aus deutschen Höhlen. ARD Alpha, 15.55 Uhr
Pfeilschwänze im MondscheinMit Blick auf New York City geht es nordwärts, und entlang des Eriekanals bis zum Ontariosee. Die Austernzüchter in den Lagunen North Carolinas setzen vermehrt auf Nachhaltigkeit. Derweil werden, anders nachhaltig, in der Chesapeake Bay Oldtimer gehegt und gepflegt. Zu Tausenden paaren sich im Delaware River Pfeilschwanzkrebse, vom Lichte des Mondes beschienen. In der Anschlussfolge wird von Pfütze zu Pfütze gehüpft: die großen Seen an der Grenze zu Kanada. BRD 2026.
→ Auf dem Wasser durch die USA. Die Ostküste hinauf. Arte, 17.50 Uhr
DemokratiedschihadDie bundesrepublikanische Vorstellung von Demokratie war seit jeher verschroben. Wie es nun mal so ist in einem Frontstaat, dessen einzige »Brandmauer« die gegen den Kommunismus war (und ist). Nun bahnt sich zuerst in Sachsen-Anhalt an, dass der blaubraune AfD-Abszess, der sich einst an der Union bildete und nach Abtrennung weiter wuchs, bald größer ist als sein einstiger Wirt. Was die deutsche Menschheit, von Franziska van Almsick über Schulleiterinnen bis zum gemeinen Wahlvolk, darüber denkt, sendet Das Erste. BRD 2026.
→ Land unter Druck. 50 Stimmen aus dem Volk. Das Erste, 20.15 Uhr
99 LuftballonsKleine, putzige Kriegsgründe: Drohnen bedecken den Himmel und lassen sich nach Absturz prima recyceln, zum Beispiel für einen hübschen False-Flag-Angriff. BRD 2026.
→ Game of Drones. Was fliegt da am Himmel? Das Erste, 22.50 Uhr
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Berufung möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
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