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Nahostkonflikt

Netanjahu nennt Irans Führung »Wilde«

Tel Aviv. Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu schließt ein Abkommen mit der iranischen Regierung aus. Er bezweifle, »dass mit dieser Gruppe dort, mit diesen Wilden, eine Einigung erzielt werden kann«, sagte Netanjahu am Dienstag abend in Jerusalem bei einer Veranstaltung für israelische Siedler. »Ich sage Ihnen – eine Einigung kann nicht erzielt werden.« Netanjahu bekundete zudem seine Unterstützung für US-Präsident Donald Trump. Dieser habe beschlossen, nicht nur den Iran selbst wirtschaftlich ins Visier zu nehmen, sondern, so der Premier, auch verstärkt gegen diejenigen vorzugehen, »die dieses Regime, diese schreckliche Diktatur unterstützen«.

Außerdem kündigte Netanjahu bei der Zusammenkunft am Dienstag einen weiteren Ausbau israelischer Siedlungen im besetzten Westjordanland an. Demnach seien seit Ende 2022 unter seiner Regierung 104 Ortschaften und 160 Farmen neu gegründet und legalisiert worden – »und es werden noch mehr kommen«. Die Siedler bereiteten »den Boden für eine sehr große Einwanderungswelle«, betonte Netanjahu weiter. Im Vorfeld der bevorstehenden Wahlen im Oktober finden gerade umfangreiche Razzien und Vertreibungsmaßnahmen in den völkerrechtswidrig besetzten palästinensischen Gebieten statt. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.08.2026, Seite 6, Ausland

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