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Dürre legt antike Brücke frei

Sofia. Es ist vielleicht die einzige erfreuliche Nachricht im Zusammenhang mit der extremen Dürre: Aufgrund der außergewöhnlich niedrigen Wasserstände an der Donau sind Teile des Fundaments der antiken Konstantinbrücke freigelegt worden. »Für Archäologen sind diese Momente äußerst wertvoll, da die Natur für kurze Zeit ein Objekt freilegt, das die meiste Zeit unter der Donau verborgen ist«, sagte Pavel Popov vom Regionalen Historischen Museum in Pleven. Die Brücke, die von Kaiser Konstantin I. in Auftrag gegeben und im Jahr 328 eingeweiht wurde, verband die antike Stadt Ulpia Oescus mit Sucidava im heutigen Rumänien. Mit einer Länge von mehr als zwei Kilometern gilt sie als eine der längsten Brücken der Antike. Sie hatte jedoch nur kurz Bestand, es wird angenommen, dass sie um das Jahr 367 herum weitgehend zerstört wurde. Am Dienstag, den 4. August, fertigten Forscher in der Nähe des Dorfes Gigen im Norden Bulgariens Luftaufnahmen an und dokumentierten die sichtbaren Brückenreste. Die Forscher setzten Drohnen ein, um die freigelegten Überreste zu kartieren und zu fotografieren, den Verlauf der sichtbaren Fundamente nachzuverfolgen und deren Zustand zu beurteilen. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.08.2026, Seite 15, Natur & Wissenschaft

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