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Berichte

Weg frei für Übernahme von Warner Bros. durch Paramount

Foto: Jae C. Hong/AP/dpa
Der Warner Bros. Wasserturm in Burbank (5.12.2025)

Los Angeles. In den USA ist offenbar der Weg frei für die Übernahme des Film- und Medienkonzerns Warner Bros. Discovery (WBD) durch den Konkurrenten Paramount Skydance. Die New York Times und andere Medien berichteten am Montag, Paramount habe einen Vergleich mit Kalifornien und elf weiteren US-Bundesstaaten geschlossen, die gegen die Übernahme geklagt hatten. Die Details des Deals waren vorerst nicht bekannt.

Die Bundesstaaten hatten argumentiert, der Zusammenschluss der beiden Film- und Fernsehriesen führe zu »höheren Preisen, geringerer Qualität und weniger Inhalten« für das Publikum. Eine Bundesrichterin in Kalifornien hatte die Übernahme daraufhin im Juli vorerst gestoppt. Die zwölf von Demokraten regierten Bundesstaaten beriefen sich auf ein Bundesgesetz, das Fusionen untersagt, wenn sie den Wettbewerb erheblich verringern könnten. Zu den Klägern gehörten neben Kalifornien die Bundesstaaten Arizona, Colorado, Connecticut, Massachusetts, Minnesota, Nevada, New Jersey, New Mexico, New York, Oregon und Washington.

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Die US-Regierung hatte die Übernahme, die auch den Nachrichtensender CNN umfasst, im Juni ohne Auflagen genehmigt. Der Zusammenschluss werde »voraussichtlich nicht zu einer Beeinträchtigung des Wettbewerbs und der amerikanischen Verbraucher« führen, erklärte das Justizministerium.

Das Geschäft hat ein Volumen von rund 111 Milliarden Dollar (rund 97 Milliarden Euro). Paramount will die gesamte WBD-Gruppe inklusive Fernsehsendern erwerben, darunter auch CNN. Paramount-Chef David Ellison und dessen Vater Larry Ellison vom Softwareanbieter Oracle sind Unterstützer von Präsident Donald Trump. (AFP/jW)

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Erschienen am 22.09.2026, Kapital & Arbeit

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