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FIFA

Infantino angezählt

Rabat. FIFA-Präsident Gianni Infantino hatte für Mittwoch eine Notfallsitzung mit Spitzenpersonal des Fußballweltverbands in der marokkanischen Hauptstadt Rabat einberufen. Der Ausgang der Gespräche war bis Redaktionsschluss noch offen. Wie die BBC am Dienstag berichtete, sollten unter anderem Generalsekretär Mattias Grafström und Finanzchef Thomas Peyer teilnehmen. Grafström hatte zuletzt angesichts des gescheiterten Plans zum Verkauf von WM-Rechten an Investoren in einer internen Mail eine »traurige und tadelnswerte Reihe von Ereignissen« beklagt. Wegen des Widerstands des europäischen Dachverbands UEFA und anderer Kontinentalverbände musste Infantino einlenken und seinen Plan verwerfen, dennoch lässt der Druck auf ihn nicht nach.

Nun sind auch Erpressungsvorwürfe gegen ihn hinzugekommen. Der Chef des jordanischen Fußballverbands, Prinz Ali Bin Al-Hussein, behauptete am Dienstag, dass seinen Spielern von der FIFA Gelder vorenthalten worden seien. »Bis mir während der Weltmeisterschaft mündlich mitgeteilt wurde, dass es unserem Fußballverband sehr helfen würde, wenn ich Infantino unterstütze«, schrieb Al-Hussein am Dienstag auf X. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.08.2026, Seite 16, Sport

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