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Berliner Senat: Projekt für KI-Überwachung

Berlin. Die Berliner Polizei will eine Videoüberwachung unter Einsatz sogenannter künstlicher Intelligenz (KI) testen. Das Pilotprojekt soll noch in diesem Monat starten, wie die Innenverwaltung am Montag mitteilte. Die Technik soll demnach zunächst am Kottbusser Tor und später an der Warschauer Straße eingesetzt werden. Beide Bereiche gelten laut Behörden als Schwerpunkte der Straßenkriminalität. Das Ziel sei eine »Verhaltens- und Situationserkennung«: Ein Algorithmus soll anhand der Kamerabilder »auffällige Verhaltensmuster« von gefilmten Menschen erkennen und Alarm schlagen. Wie dann gehandelt wird, entscheide ein Mensch, sagte Innensenatorin Iris Spranger (SPD). Für das Vorhaben sind den Angaben zufolge in den Jahren 2026 bis einschließlich 2030 schätzungsweise 2,47 Millionen Euro Investitionskosten und 2,13 Millionen Euro an Betriebskosten veranschlagt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.08.2026, Seite 4, Inland

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