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Naturkatastrophen

Tödliches Erdbeben in Japan

Foto: Kyodo via Reuters
Bei dem Einsturz des Einkaufszentrums sollen mehrere Menschen getötet worden sein (Kashima, 28.7.2027)

Tokio. Bei dem schweren Erdbeben in Japan am Dienstag ist in einem Einkaufszentrum der Stadt Kashima einem Bericht des Senders TBS zufolge eine »beträchtliche Zahl« von Menschen ums Leben gekommen. Mindestens eine Person starb zudem in den Trümmern eines eingestürzten Hauses, wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo berichtete. Das Erdbeben der Stärke 7,1 hatte am Dienstag nachmittag (Ortszeit) die Region im Südwesten Japans erschüttert.

Der Sender NHK berichtete, »zahlreiche« Menschen seien nach dem Einsturz eines Stockwerks in dem Einkaufszentrum in Kashima eingeschlossen. Der Polizei lagen nach eigenen Angaben Berichte über eine mutmaßliche Explosion in der Aeon Mall in der Präfektur Kumamoto vor. Zahlen zu möglichen Toten in dem Einkaufszentrum gebe es vorerst nicht, teilte die Polizei der Nachrichtenagentur AFP mit. Kyodo berichtete, vier Menschen seien ins Krankenhaus gebracht worden.

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Nach Angaben der Regierung stürzten durch das Beben im Südwesten Japans Gebäude ein und Brände brachen aus. Auch Straßen und Brücken wurden demnach beschädigt. In einigen Gebieten sei der Strom ausgefallen. Laut NHK wurden mindestens 50 Verletzte in Krankenhäuser gebracht.

Japan liegt in einer der tektonisch aktivsten Regionen der Welt. Der Inselstaat mit 125 Millionen Einwohnern wird jedes Jahr von zahlreichen Erdbeben erschüttert. Ein Erdbeben der Stärke 7 ist doppelt so stark wie eines der Stärke 6, sämtliche Bauwerke sind dabei vom Einsturz bedroht. (AFP/jW)

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Erschienen am 29.07.2026, Ausland

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