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Erfolgserlebnis (1)
Varese. Nach einer bislang enttäuschenden Saison hat der traditionsreiche Deutschland-Achter bei den Europameisterschaften im italienischen Varese am Sonntag nur knapp den Titel verpasst und Silber gewonnen. Das vom neu auf die Schlagposition gerückten Frederik Breuer angeführte Boot lieferte sich ein packendes Duell mit Rumänien und musste sich nach 2.000 Metern geschlagen geben. Bronze ging an Gastgeber Italien. Die europäischen Topteams aus Großbritannien und den Niederlanden verzichteten auf eine Teilnahme, um sich auf die Weltmeisterschaften in Amsterdam vom 24. bis 30. August vorzubereiten.
Bereits zuvor hatte es für deutsche Sportler Medaillen gegeben. Am Sonnabend hatte der deutsche Doppelvierer der Herren Gold geholt. Marc Weber (Frankfurt), Felix Heinrich (Braunschweig), Jonas Gelsen (Frankfurt) und Ole Hohensee (Stralsund) beendeten damit eine 13jährige Durststrecke. Das deutsche Boot hatte das Rennen von Beginn an kontrolliert, die Mannschaften von Polen und Kroatien folgten auf den Plätzen.
Das erste deutsche Gold hatte der Para-Mixed-Doppelzweier (PR2) mit Jasmina Bier (Hamburg) und Paul Umbach (Nürtingen) gewonnen. Das Duo setzte sich knapp gegen die Ukraine durch und verteidigte seinen Titel aus dem Vorjahr. EM-Silber hinter Großbritannien sicherte sich zudem der neu formierte deutsche Frauen-Vierer mit Hannah Reif (Frankfurt), Paula Hartmann (Mainz), Annabelle Bachmann (Ingelheim) und Pia Greiten (Osnabrück). Ebenfalls Silber gewann kurz danach der Frauen-Doppelvierer mit Maren Völz (Potsdam), Juliane Faralisch (Frankfurt), Johanna Debus (Offenbach) und Frauke Hundeling (Hannover), der sich nur der siegreichen Schweiz geschlagen geben musste. Im Männer-Vierer sorgten René Schmela (Berlin), Jasper Angl (Münster), Benedict Eggeling (Hamburg) und Mark Hinrichs (Limburg) mit Bronze beim Sieg von Großbritannien für eine weitere Medaille. (dpa/jW)
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