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Fußballrealität

Pirlo in Moskau

Rom. Die Berufung des früheren Fußballweltmeisters Andrea Pirlo zum neuen Nationaltrainer in Italien ist nach übereinstimmenden Medienberichten wieder fraglich. Zwischenzeitlich war bereits berichtet worden, dass sich nach der Absage des Wunschkandidaten Pep Guar­diola der Verband und Pirlo einig geworden seien. Demnach solle der 116fache Nationalspieler einen Vierjahresvertrag mit dem Ziel WM 2030 bekommen. Offiziell gab es dafür noch keine Bestätigung. Nach Berichten der Sportzeitung La Gazzetta dello Sport sowie auch La Repubblica und Corriere della Sera gibt es nun jedoch Befürchtungen, dass Pirlos Verbindungen nach Russland das Zustandekommen des Vertrags gefährden könnten. Pirlo trainiert derzeit den Verein United FC Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten, der dem russischen Milliardär Sergej Lomakin gehört, und ist zudem globaler Markenbotschafter des russischen Wettanbieters Fonbet. Vor einigen Wochen war er zu einer Autogrammstunde in Moskau. Der Gazzetta zufolge lässt Italiens neuer Verbandspräsident Giovanni Malago Pirlos Geschäftsbeziehungen nun prüfen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.07.2026, Seite 16, Sport

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