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Eiskunstlauf

Nicht neutral

Lausanne. Der russischen Eiskunstläuferin Kamila Walijewa ist der Status, international als neutrale Athletin zu starten, aberkannt worden. Nach individuellen Eignungsprüfungen habe der Weltverband ISU festgestellt, dass »die Voraussetzungen für die Teilnahme als neutrale Athleten nicht mehr erfüllt werden«. Zuvor hatte die International Skating Union (ISU) insgesamt 234 Neutralitätsformulare für die Teilnahme an ISU-Veranstaltungen und internationalen Wettbewerben für die Saison 2026/2027 zu prüfen gehabt.

Eiskunstläufer sind nach Angaben des Verbandes nicht zur Teilnahme als neutrale Athleten berechtigt, wenn sie »a) mit den Streitkräften oder einer nationalen Sicherheitsbehörde Russlands oder Weißrusslands im aktiven Dienst stehen; b) zu irgendeinem Zeitpunkt seit Februar 2022 aktiv an militärischen Operationen im Krieg gegen die Ukraine teilgenommen haben; c) sie diesen Krieg zu irgendeinem Zeitpunkt seit Februar 2022 aktiv und öffentlich unterstützt haben«.

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Walijewa war zunächst für diese Saison der Status einer neutralen Athletin zuerkannt worden. Der Weltverband hatte das seit Februar 2022 bestehende Verbot für Aktive sowie Offizielle aufgehoben, sofern sie die Kriterien für neutrale Athleten erfüllen.

Der Status sei Walijewa anschließend aber wegen Bedenken, dass sie möglicherweise gegen die Kriterien verstoßen habe, wieder entzogen worden. Die 20jährige könnte Berichten zufolge vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS) Berufung einlegen. Nach der aktuellen Überprüfung sind mit Mark Kondratiuk, Alexandra Stepanowa und Iwan Bukin weitere drei Athleten vom Ausschluss betroffen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.09.2026, Seite 16, Sport

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