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Fußball

Wahrheit und Lüge

Buenos Aires. Der argentinische Fußballverband AFA hat im Zuge von US-Ermittlungen zu seinen Finanzgeschäften Berichte über eine persönliche Vorladung seiner Führung deutlich zurückgewiesen. Es sei absolut falsch zu behaupten, dass Verbandspräsident Claudio Tapia und Schatzmeister Pablo Toviggino vorgeladen worden seien, um vor der US-Justiz auszusagen, teilte der Verband mit. Die Zeitung Infobae hatte zuvor unter Berufung auf ein Dokument der US-Justiz berichtet, FBI-Agenten hätten Tapia am John-F.-Kennedy-Flughafen in New York aufgehalten und ihm sowie weiteren Mitgliedern der AFA-Delegation elektronische Geräte abgenommen. AFA-Kommunikationschef Nicolás Novello bezeichnete die Berichterstattung auf dpa-Nachfrage als »riesige Lüge«. Das FBI erklärte, keine Stellungnahme in der Angelegenheit abgeben zu können. Die US-Justiz untersucht nach Berichten argentinischer Medien die Finanzgeschäfte des Verbands in den USA. Die Ermittler sollen unter anderem klären, wie Hunderte Millionen US-Dollar über das US-Finanzsystem abgewickelt wurden und ob dabei möglicherweise gegen US-Recht verstoßen wurde. Gegen den Verband AFA und dessen Führung laufen seit 2024 mehrere Ermittlungsverfahren. In Argentinien wird unter anderem wegen mutmaßlich verspätet abgeführter Steuern und Sozialabgaben ermittelt. Verbandspräsident Tapia erschien deshalb im März vor Gericht. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.07.2026, Seite 16, Sport

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