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Vereinigte Staaten

Nächstes Todesopfer der US-Behörde ICE

Miami. In Florida ist infolge eines Einsatzes der US-Einwanderungsbehörde ICE erneut ein Mann lateinamerikanischer Herkunft gestorben. Bei einem Fluchtversuch wurde er von einem Sattelzug erfasst und getötet, wie die Behörden laut AP mitteilten. Der 28jährige war einer von vier Insassen eines Wagens, der Dienstag frühmorgens auf einem Tankstellenparkplatz in der Gegend der Stadt St. Augustine anhielt. Bei einer Kontrolle ergriffen die vier die Flucht zu Fuß, wobei einer von ihnen eine stark befahrene Straße überquerte und direkt in den Weg des Lkw lief. Es ist der dritte Todesfall innerhalb einer Woche im Zusammenhang mit ICE-Beamten, nachdem diese zwei Menschen in Texas und Maine erschossen hatten. Was genau zu dem jüngsten Vorfall geführt hat, bleibt noch unklar. In einer Stellungnahme bestätigte das Ministerium für Innere Sicherheit (DHS), dass es einen Einsatz durchgeführt habe, und teilte mit, dass Floridas Autobahnpolizei und die Ermittlungsbehörde des DHS »einen Vorfall untersuchten, der zum Tod eines mexikanischen Staatsangehörigen geführt hatte«. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.07.2026, Seite 6, Ausland

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