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Extraprofite in Gefahr

Rückkehr zum Suezkanal drückt Aktien von Maersk und Hapag-Lloyd

Foto: Axel Heimken/dpa
Ein Containerschiff der Reedererei Maersk legt am Eurogate-Containerterminal im Hamburger Hafen an (28.3.2024)

Frankfurt am Main. ⁠Die Wiederaufnahme von Fahrten durch den Suezkanal schickt die Aktien ⁠der Reederei-Konzerne Maersk und Hapag-Lloyd auf Talfahrt. Die Papiere der dänischen Reederei Maersk fallen um 5,5 Prozent, die des deutschen Konkurrenten Hapag-Lloyd geben zwei Prozent nach. Maersk ‌hatte mitgeteilt, eine Route des gemeinsamen Netzwerks mit Hapag-Lloyd wieder aufzunehmen und Schiffe wieder durch den Suezkanal zu schicken, ‌statt die Fracht um Afrika herum zu leiten.

Die Umleitung von Schiffen habe den Containerreedereien genutzt, da sie das Angebot künstlich verknappt ⁠und die Frachtpreise in die ‌Höhe getrieben habe, sagte ein Analyst:. »Es ist nicht überraschend, dass die Aktien bei der Rückkehr fallen, da ​sich dieser Effekt umkehrt.« Da viele Kosten fix seien, korrelierten die Gewinnmargen der Spediteure stark mit den Frachtraten. (Reuters/jW)

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Erschienen am 07.07.2026, Kapital & Arbeit

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