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Tennis

Richtig betrinken

London. Die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka erlebt weiterhin eine enttäuschende Grand-Slam-Saison. In Wimbledon verlor die Belarussin am Sonntag im Achtelfinale gegen Naomi Osaka mit 2:6, 6:7 (2:7). Sabalenka hat wie Osaka in ihrer Karriere bisher vier Grand-Slam-Titel gewonnen. Wimbledon ist das einzige der vier Majors, bei dem ihr der Finaleinzug noch fehlt.

Einen Sieg bei einem Major kann sich Sabalenka damit in diesem Jahr nur noch als Titelverteidigerin bei den US Open holen. Bei den French Open in Paris war Sabalenka nach ihrem Viertelfinalaus niedergeschlagen gewesen. Bei den Australian Open zum Jahresbeginn unterlag sie im Endspiel. »Ich will einfach nur weg, mich richtig betrinken, das Tennis vergessen und versuchen, in bessere Form zu kommen«, sagte die 28jährige anschließend auf der Pressekonferenz. »Ich habe es dieses Jahr vermasselt. Nächstes Jahr werde ich versuchen, es besser zu machen.«

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Die frühere Weltranglistenerste Osaka bleibt dagegen in Wimbledon im Titelrennen und trifft am Dienstag im Viertelfinale auf die Tschechin Karolína Muchová, die sich am Sonntag 7:5, 5:7, 6:3 gegen die Siegerin von 2024, ihre Landsfrau Barbora Krejčíková, durchsetzte.

Bei den Herren hat Jan-Lennard Struff mit einem dramatischen Sieg den erstmaligen Viertelfinaleinzug und damit den bisher größten Grand-Slam-Erfolg seiner Karriere geschafft. Der 36jährige profitierte in seinem Achtelfinale in London im fünften Satz von der Aufgabe des Polen Hubert Hurkacz. Nach einem zwischenzeitlichen 0:2-Satzrückstand aus Sicht von Struff stand es 3:6, 6:7 (5:7), 7:6 (7:2), 7:5, 4:2, als Hurkacz nicht mehr weiterspielen konnte. Am Dienstag steht der Sauerländer im Viertelfinale vor einem großen Auftritt gegen den italienischen Titelverteidiger Jannik Sinner. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.07.2026, Seite 16, Sport

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