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Syrien nach dem Putsch

Al-Scharaa vervollständigt Übergangsparlament

Foto: AP Photo/Markus Schreiber
Dschihad im Maßanzug: Ahmed al-Scharaa auf einer Pressekonferenz in Berlin (30.3.2026)

Damaskus. Rund eineinhalb Jahre nach dem Putsch gegen Baschar al-Assad hat Syriens Übergangspräsident, der Dschihadist Ahmed al-Scharaa, die Bildung des Übergangsparlaments abgeschlossen. Am Mittwoch ernannte er die letzten 70 der insgesamt 210 Mitglieder, unter ihnen 15 Frauen und 13 frühere Häftlinge, die am 6. Juli erstmals tagen sollen, teilten die Behörden in Damaskus mit. Parlamentarier werde demnach auch Hassan Sufan, ehemals Anführer der islamistischen Miliz Ahrar al-Sham. Das neue Parlament hat ein Mandat von zweieinhalb Jahren und soll gesetzgeberische Aufgaben übernehmen, bis eine neue Verfassung verabschiedet und Wahlen abgehalten werden. Menschenrechtsorganisationen warnen vor einer Machtkonzentration in den Händen al-Scharaas und bemängeln die unzureichende Vertretung ethnischer und religiöser Minderheiten sowie von Frauen. (AFP/jW)

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Erschienen am 02.07.2026, Ausland

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