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»Deutschlands jüdisches Problem«. Ein Gespräch mit Wieland Hoban

Der Autor und Vorsitzende der Organisation »Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost« Wieland Hoban, hat sich in seinem kürzlich erschienenen Buch »Germany’s Jewish Problem. Genocides Past and Present« mit Deutschland als Täterland und Mittäter israelischer Verbrechen auseinandergesetzt. Er analysiert, »was Deutschland uns vergessen lassen will«, sagt die Psychoanalytikerin Iris Hefets, und begreift sein Buch nicht zuletzt als Warnung vor den »Nazigeistern, die uns noch jagen und mehr und mehr zur Realität werden«.

Die Journalistin Susann Witt-Stahl sprach mit Wieland Hoban über in »deutsche Kategorien« gepresste Judenbilder und Repressalien gegen nonkonforme Juden, neuen Täterschutz und die Notwendigkeit einer Kritik der politischen Ökonomie deutscher »Vergangenheitsbewältigung«, Gewaltfantasien deutscher »Linker« und die Entschlossenheit weiterzukämpfen als Prinzip Hoffnung.

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Erschienen am 25.06.2026, Feuilleton

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