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Fußball

Italien hat neuen Fußballchef

Foto: Antonio Denti/Reuters
Nie wieder eine WM-Endrunde verpassen: Giovanni Malagó soll Italiens Fußball aus der Krise holen (Rom, 22.6.2026)

Rom. Nach dem jüngsten WM-Qualifikations-Desaster soll der erfahrene Sportfunktionär Giovanni Malagò den italienischen Fußball wieder auf Kurs bringen. Der 67jährige wurde auf der Mitgliederversammlung des Verbands FIGC mit 68,58 Prozent der Stimmen zum Präsidenten gewählt. »Allein kann ich nichts tun, aber mit euch kann ich alles erreichen«, sagte er nach der Wahl.

Malagò folgt auf Gabriele Gravina, der nach dem abermaligen Scheitern der Squadra Azzurra in einer WM-Qualifikation zurückgetreten war. Zum dritten Mal in Serie verpasste Italien eine Weltmeisterschafts-Endrunde. Neben Gravina mussten auch Nationaltrainer Gennaro Gattuso sowie die ehemalige Torwartlegende Gianluigi Buffon als Teamkoordinator gehen.

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Eine der ersten Aufgaben des neuen FIGC-Präsidenten wird es sein, einen Nationaltrainer zu finden. Seit dem Weggang von Gattuso ist der Posten vakant. Interimsweise übernahm Silvio Baldini für zwei Testspiele Anfang Juni.

Malagò übernimmt als erfahrener Sportmanager die Aufgabe, den Verband neu auszurichten. Von 2013 bis 2025 war er Präsident des Nationalen Olympischen Komitees (CONI) sowie zuletzt Chef des italienischen Organisationskomitees der Winterspiele von Mailand und Cortina 2026. Malagò sprach von einem »tiefen und bewegenden Gefühl der Verantwortung«. (dpa/jW)

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Erschienen am 23.06.2026, Sport

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