Jung und einsam
Auch mehrere Jahre nach der Coronapandemie fühlen sich junge Erwachsene in Deutschland laut einer wissenschaftlichen Erhebung häufig einsam. Demnach gab gut ein Fünftel der 21- bis 30jährigen an, sich stark einsam zu fühlen, wie das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) mitteilte. In der Altersgruppe der 31- bis 54jährigen lag der Anteil bei 14 Prozent. Für die höhere Betroffenheit jüngerer Erwachsener spielen nach Experteneinschätzung unterschiedliche Faktoren eine Rolle. Die Phase des jungen Erwachsenenalters gelte grundsätzlich als ein besonders vulnerabler Lebensabschnitt. »Viele junge Menschen befinden sich in einer Phase der Orientierung und des Übergangs, was die Anfälligkeit für Einsamkeit erhöhen kann«, erläuterte BiB-Forscherin Pauline Kleinschlömer. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
