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10.06.2026, 17:53:17
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Kritik an FIFA und DFB: Vogts missfällt »aufgeblasene« WM
Berlin. Der ehemalige Fußballbundestrainer Berti Vogts hält wenig von der Aufstockung des WM-Teilnehmerfeldes auf 48 Teams. »Es ist nicht gut, eine WM so aufzublasen, nicht für das Turnier, nicht für die Spieler, nicht für die Qualität des Spiels und am Ende auch nicht für die Clubs«, sagte der 79jährige der Rheinischen Post vom Mittwoch. Ein solches »Mammutturnier« schade dem Fußball. Man wolle bei einer Weltmeisterschaft »doch die besten Mannschaften und die besten Spieler der Welt sehen«, sagte Vogts. Statt dessen gehe es »doch nur um das Finanzielle«. Erstmals treten beim Turnier in den USA, Kanada und Mexiko 48 Nationalteams an.
Ebenso enttäuscht wie vom Weltverband FIFA ist der Trainer des Europameisterteams von 1996 auch vom DFB und dessen Präsident Bernd Neuendorf. Er würde vom DFB-Boss erwarten, »dass er sich bei der FIFA für den Fußball einsetzt«, betonte Vogts: »Er müsste mit den anderen Top-Nationen, mit den Franzosen, mit den Italienern, mit den Engländern beim Weltverband vorsprechen und sagen: So geht es nicht weiter, wir machen den Fußball kaputt.« Vogts plädierte dafür, »wieder auf 24 Mannschaften zu reduzieren und die Wege der Qualifikation zu verändern«. (dpa/jW)
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