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Staatsgewalt

Paris ermittelt wegen Gewalt gegen palästinasolidarische Aktivisten in Israel

Foto: Emile Windal/Belga/dpa
Ein zurückgekehrter belgischer Aktivist zeigt seine Verletzungen (22.5.2026)

Paris. Die französische Antiterror-Staatsanwaltschaft hat wegen des brutalen Vorgehens israelischer Sicherheitskräfte gegen palästinasolidarische Aktivisten ein Ermittlungsverfahren wegen mutmaßlicher Folter und Kriegsverbrechen eingeleitet. Die Ermittlungen seien der Zentralstelle zur Bekämpfung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit übertragen worden, teilte die Staatsanwaltschaft am Freitag in Paris mit.

Frankreichs Außenminister Jean-Noël Barrot hatte die Justiz eingeschaltet, nachdem der französische Generalkonsul in der Türkei von sexueller Gewalt, Schlägen und Erniedrigung französischer Aktivisten der Gaza-Hilfsflotte gesprochen hatte.

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Israel hatte Mitte Mai eine aus mehr als 50 Booten bestehende Hilfsflotte in internationalen Gewässern bei Zypern gestoppt. Die Flotte wollte die Seeblockade des Gazastreifens durchbrechen. Ein Video des faschistischen Polizeiministers Itamar Ben-Gvir, das festgenommene Gaza-Aktivisten in demütigender Weise zeigte, hatte anschließend international Empörung ausgelöst. Frankreich hatte nach dem Vorfall bereits den israelischen Botschafter einbestellt und ein Einreiseverbot gegen Ben-Gvir verhängt. (dpa/jW)

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Erschienen am 06.06.2026, Ausland

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