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Ukraine verabschiedet Rekordwehretat

Kiew. Nach der Freigabe von EU-Milliardenhilfen hat das ukrainische Parlament den Weg für Rekordausgaben im Militärbereich geebnet. Die Abgeordneten stimmten am Mittwoch einer Aufstockung des Haushalts um zusätzliche 1,56 Billionen ‌Griwna (etwa 30 Milliarden Euro) für den Wehretat zu. Damit ‌steigt er für das laufende Jahr auf die Rekordsumme von 4,37 Billionen ­Griwna. ​Die Ukraine hat zuletzt ihre Angriffe tief in russischem Gebiet verstärkt. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte am Mittwoch mit, 326 feindliche Drohnen seien in der Nacht zuvor abgefangen worden. Getroffen wurden unter anderem die Raffinerie von Samara an der Wolga und ein Geschichtsmuseum in Sewastopol auf der russischen Schwarzmeerhalbinsel Krim, das an den Krimkrieg von 1853 bis 1856 erinnert. Unweit der russischen Hauptstadt Moskau ist außerdem am Dienstag ein Mann durch eine Autobombe getötet worden, wie dpa meldete. Unbestätigten Berichten ukrainischer und russischer Blogger zufolge ist der Tote ein Oberst oder gar General der russischen Raketentruppen. (dpa/Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.06.2026, Seite 6, Ausland

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