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16.05.2026
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Garantie für die Zukunft Kubas
Neue Granma Internacional erscheint am 21. Mai
Eine halbe Million Menschen. Das ist die Zahl der Teilnehmenden, die am Kampftag der Arbeiterklasse, dem 1. Mai, an der »Tribuna Antiimperialista José Martí« in Kubas Hauptstadt den Feierlichkeiten beiwohnten. Mit einem traditionell kämpferischen Demonstrationszug gingen die Arbeiter in Havanna und vielen weiteren Städten auf die Straße. Anders als in vorherigen Jahren war es dennoch. Die Ölblockade der USA gegen die sozialistisch regierte Insel macht auch vor großen Traditionen keinen Halt. Aufgrund des daraus resultierenden Treibstoffmangels verlief der 1. Mai ungewohnt dezentral. Seit der akuten Verschärfung der US-Strangulationsversuche ist der Alltag für die Bevölkerung massiv heruntergefahren worden. Dies tut der kämpferischen Stimmung aber keinen Abbruch – im Gegenteil. Vor den Augen von Präsident Miguel Díaz-Canel und Armeegeneral und Expräsident Raúl Castro Ruz bekannten sich das anwesende Volk sowie über sechs Millionen Kubaner per Unterschrift zur Revolution und ihrem sozialistischen Charakter.
So wird es auch in der am 21. Mai erscheinenden Granma Internacional heißen: »Der sozialistische Charakter unserer Revolution ist kein Relikt der Vergangenheit, sondern das Aushängeschild der Gegenwart und die Garantie für die Zukunft.« Mit Beiträgen kubanischer Journalisten direkt aus Havanna wird die aktuelle Ausgabe der Zeitung, die Herausforderungen, aber vor allem die innovativen Lösungsansätze der Kubaner behandeln. So werden unter anderem die Hintergründe zum Durchbruch der Raffinierung kubanischen Öls erklärt. Außerdem werden verschiedenste Aspekte der Aggression gegen Kuba beleuchtet, wie die Verschärfung der Blockade und Desinformation in den Weiten des Internets.
Das Lesen der Granma Internacional ist somit nicht allein ein Zeitverteib. Es ist ein Akt der Solidarität mit dem kubanischen Volk. Das Wissen über die Revolution und deren Widerstandsfähigkeit hilft den kämpfenden Kubanern mit der Gewissheit: ¡Cuba no está sola! Kuba ist nicht allein!
Das Jahresabo kostet ab 24 Euro und ist bestellbar unter abo@jungewelt.de oder jungewelt.de/granma
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
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