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Nachschlag: Weltweite Rezession

→ Maybrit Illner | Do., 22.15 Uhr, ZDF

Foto: IMAGO/Klaus Martin Höfer

Laut dem Chef der Internationalen Energieagentur stecken wir in der größten Energiekrise der Geschichte. Die durch die Blockade der Straße von Hormus verursachte Erdölknappheit bringt weltweit die Wirtschaft in Bedrängnis. Bei Maybrit Illner debattieren die üblichen Verdächtigen über den Umgang damit. Erst mal bedauern Illner und Grünen-Parteivorsitzender Felix Banaszak die Krise der transatlantischen Partnerschaft, dann darf Thorsten Frei (CDU) mehr »marktwirtschaftliche Vernunft« fordern. Allein Volkswirtin Isabella Weber hält ein bisschen dagegen und kritisiert das ökonomische »Recht des Stärkeren«. Eingespielt wird auch ein Interview mit Reza Pahlavi, der die Krise des iranischen Regimes beschwört. Zaghaft-kritisch fragt Illner nach, ob es seine Arbeit nicht belaste, dass sein Vater mit »brutaler Härte« unter anderem gegen Kurden und linke Progressive regiert habe. Der Schahsohn weicht der Frage aus und behauptet, die Demonstranten im Iran hätten seinen Namen und den seines Vaters skandiert. Illner hakt nicht nach. (mp)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.04.2026, Seite 14, Feuilleton

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