CDU-Förderaffäre: Staatssekretär geschasst
Berlin. Im Zusammenhang mit der dubiosen Vergabe von Fördermitteln für »Projekte gegen Antisemitismus« hat der Berliner Senat den Staatssekretär für gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Kulturverwaltung, Oliver Friederici, von seinen Aufgaben entbunden. Das teilte die Kulturverwaltung am Dienstag mit. Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson (parteilos) begründete den Schritt mit einem Rechnungshofbericht. Der frühere Kultursenator Joe Chialo (CDU) und Wedl-Wilson stehen im Verdacht, 2025 Fördermittel auf Druck aus der CDU-Fraktion vergeben zu haben. Dabei geht es um rund drei Millionen Euro. (dpa/jW)
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