Zahl der Asylanträge in BRD auf Rekordtief
Berlin. Die Zahl der in der BRD gestellten Asylanträge ist offenbar von Januar bis Ende März gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 23 Prozent zurückgegangen und damit auf ein Rekordtief gefallen. Insgesamt wurden in den ersten drei Monaten dieses Jahres 28.922 Anträge gestellt, wie Welt am Sonntag unter Berufung auf Zahlen der Asylagentur der Europäischen Union (EUAA) berichtete. Damit belegt die BRD demnach erstmalig seit 2015 den vierten Platz in der EU-Asylstatistik, nachdem es zuvor jahrelang Spitzenreiter war. Die meisten Schutzgesuche wurden demnach in Frankreich gestellt (34.643), gefolgt von Spanien (32.630) und Italien (32.602). Die meisten Antragssteller kamen aus Venezuela (21.542), Afghanistan (21.402) und Bangladesch (9.738). Bundesinnenminister Alexaner Dobdrint (CSU) hatte am Sonnabend mitteilen lassen, dass sich die BRD mit Frankreich und Italien nun auf »mehr Kontrolle, schnellere Abschiebungen, klarere Kante« verständigt hätten. Die drei Regierungen setzen laut Mitteilung des Innenministeriums unter anderem auf Sammellager (»Return Hubs«) und höheren Druck gegenüber Drittstaaten. Auch solle »die Sekundärmigration wirksam gestoppt werden«. (AFP/jW)
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