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Deutsche Post: Illegale Lücken im Filialnetz

Bonn. Die Deutsche Post AG hält sich offenbar noch immer nicht an eine gesetzliche Vorschrift zur Flächenpräsenz mit Filialen in der BRD. Zur Monatsmitte waren 130 Pflichtstandorte im Bundesgebiet unbesetzt, wie dpa am Sonntag unter Berufung auf die Bundesnetzagentur berichtete. Eine Firmensprecherin begründete die Lücken im Filialnetz mit dem Strukturwandel des Einzelhandels vor allem im ländlichen Raum. So gebe es mancherorts jene Ladenbesitzer nicht mehr, an die der Konzern bevorzugt sein Brief- und Paketgeschäft auslagert. Die Post hat derzeit bundesweit 12.400 Filialen. Laut Gesetz muss es in Dörfern mit mehr als 2.000 Einwohnern eine geben. In größeren Kommunen und Städten darf die Filiale nicht weiter als zwei Kilometer entfernt sein, sofern das Wohngebiet zusammenhängend bebaut ist. Seit 2025 gelten auch Automaten juristisch als Filiale. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.04.2026, Seite 4, Inland

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