So oder so
Frankfurt am Main. Die Arbeitsgruppe Regionalligareform hat bei ihrer fünften Sitzung einen Durchbruch erzielt. Wie der Deutsche Fußballbund am Mittwoch abend mitteilte, hat sich die 13köpfige Gruppe einstimmig für eine viergleisige Regionalliga ausgesprochen, damit künftig alle Regionalligameister in die dritte Liga aufsteigen können. Die Gruppe erarbeitete zwei Lösungsmodelle, die nun von den Regionalligaträgern diskutiert werden. Dazu wird auch ein Meinungsbild von den Klubs eingeholt.
Der eine Vorschlag ist das »Kompassmodell«. Hierbei würden die vier Staffeln in jeder Saison aus allen Regionalligisten auf Grundlage der Entfernungen zwischen den Vereinssitzen gebildet werden. Das zweite Modell ist das »Regionenmodell«. Hierbei würden aus den Regionalligen Nord, Nordost und Bayern zwei Staffeln gebildet werden. Die Regionalligen West und Südwest würden in ihrer jetzigen Form bestehen bleiben.
Ein neues Modell mit vier Regionalligastaffeln könnte bei entsprechendem Beschluss ab der Saison 2028/2029 umgesetzt werden. Qualifikationssaison wäre in diesem Fall die Spielzeit 2027/2028. Der AG Regionalligareform gehörten Vereins- und Verbandsvertreter aus allen fünf Regionalligen an. (dpa/jW)
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