-
12.02.2026
- → Betrieb & Gewerkschaft
HKM wird mit Drittel der Belegschaft fortgeführt
Duisburg. Die Salzgitter AG übernimmt die Thyssen-Krupp-Steel-Anteile am Duisburger Stahlhersteller HKM (Hüttenwerke Krupp-Mannesmann) und will dort auch weiterhin Stahl produzieren lassen. Allerdings mit wesentlich weniger Beschäftigten. Die Belegschaft soll von 3.000 auf 1.000 schrumpfen, wie mehrere Medien berichteten, nachdem die Übernahme am Freitag bekannt wurde. HKM gehört aktuell zu 50 Prozent Thyssen-Krupp Steel Europe. 30 Prozent der Anteile hält bereits Salzgitter. Weitere 20 Prozent gehören dem französischen Stahlrohrhersteller Vallourec, der ebenfalls angedeutet hatte, aussteigen zu wollen. Das Stahlwerk beliefert unter anderem Thyssen-Krupp – der Industriekonzern hat jedoch den noch bis 2032 laufenden Liefervertrag gekündigt, weshalb der Fortbestand des Werks unsicher war. Die Einigung sieht nun vor, dass der Liefervertrag mit Thyssen-Krupp Steel bereits Ende 2028 endet. Der Verkauf der HKM-Anteile im Besitz von Thyssen-Krupps Stahlsparte ist zum 1. Juni dieses Jahres geplant.(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!