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Palästina-Aktion auf dem Brandenburger Tor

Foto: Kay Nietfeld/dpa

Berlin. Mehrere Menschen sind am Donnerstag auf das Brandenburger Tor in Berlin geklettert und haben sich mit einer Banneraktion mit dem palästinensischen Befreiungskampf solidarisiert. Die Polizei sprach von drei Aktivisten, die mit einer Hebebühne auf das Tor gelangt seien. Auf dem Banner war zu lesen »Nie wieder Völkermord – Freiheit für Palästina«.

Eine Gruppe namens »Peacefully against Genocide« (Friedlich gegen Völkermord) reklamierte die Aktion für sich. »Die beteiligten Menschen setzen damit ein Zeichen gegen die deutsche Mittäterschaft am Völkermord in Palästina«, erklärte die Gruppe in einer Mitteilung. Israel habe auch nach dem »Waffenstillstand« in Gaza nicht aufgehört Palästinenser zu töten. Die Bundesregierung schweige dazu.

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Spezialeinheiten der Polizei kletterten am Mittag in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr auf das Tor und nahmen die drei Personen – zwei Frauen und einen Mann – fest. Weitere drei Menschen, die die Hebebühne gesteuert haben sollen, seien ebenfalls festgenommen worden. Dabei zerstörten Polizisten eine Scheibe des Transporters der Hebebühne, da die Demonstranten das Auto laut Polizei nicht hatten wegfahren wollen.

Gegen die Beteiligten wird nun unter anderem wegen Verdachts des Hausfriedensbruchs und Verstößen gegen das Versammlungsfreiheitsgesetz sowie gegen Sprengstoffvorschriften ermittelt. Außerdem wurden mehrere Anzeigen wegen Verstößen gegen die Verkehrsordnung gefertigt. 75 Polizisten Beamte waren im Einsatz. (dpa/jW)

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Erschienen am 14.11.2025, Inland

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