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Schiffe kollidieren im Südchinesischen Meer

Beijing. Im Südchinesischen Meer ist erneut ein Schiff der chinesischen Küstenwache mit einem philippinischen Schiff kollidiert. Die philippinische Küstenwache erklärte, das chinesische Schiff habe am Sonntag erst einen Wasserwerfer gegen die BRP »Datu Pagbuaya« eingesetzt und das Schiff der Fischereibehörde in Manila dann absichtlich gerammt. Der Vorfall habe sich in der Nähe der Insel Thitu, die zu den Spratly-Inseln gehört, ereignet. Die chinesische Küstenwache erklärte dagegen, das philippinische Schiff sei in Gewässer nahe der Insel Sandy Cay eingedrungen, habe »wiederholte deutliche Warnungen« ignoriert und sich dem chinesischen Schiff dann »gefährlich genähert«. Die philippinische Seite trage daher die »volle Verantwortung« für den Vorfall, so der Sprecher Liu Dejun. Im Südchinesischen Meer kommt es zwischen China und den Philippinen regelmäßig zu Zwischenfällen. China beansprucht fast das gesamte Seegebiet für sich. Aber auch Brunei, Indonesien, Malaysia, die Philippinen und Vietnam erheben Anspruch auf Teile des Südchinesischen Meeres. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.10.2025, Seite 7, Ausland

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