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Dollarisierung drückt Kubanischen Peso

Havanna. Der Kubanische Peso ist am Montag auf dem Schwarzmarkt auf ein Rekordtief gefallen. Für einen US-Dollar mussten 400 Pesos gezahlt werden, wie aus Daten des in Miami ansässigen Onlinedienstes »El Toque« hervorging. Die meisten Kubaner nutzen diesen Dienst zur Ermittlung des Peso-Werts auf dem Schwarzmarkt. Hintergrund des Verfalls ist die zunehmende Teildollarisierung der Wirtschaft. Zu Jahresbeginn lag der Kurs noch bei 305 Pesos für einen US-Dollar. Präsident Miguel Diaz-Canel räumte im Juli vor der Nationalversammlung ein, dass die vorangetriebene Dollarisierung die soziale Ungleichheit verschärfe. Etwa 40 Prozent der Kubaner haben keinen Zugang zu Fremdwährungen. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.08.2025, Seite 9, Kapital & Arbeit

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