Zum Inhalt der Seite

Mutmaßliche Gehilfin des NSU vor Gericht

Karlsruhe. Eine mutmaßliche Unterstützerin des terroristischen Netzwerks »Nationalsozialistischer Untergrund« (NSU) muss sich vor dem Oberlandesgericht (OLG) Dresden verantworten. Susann E. werden Beihilfe zur besonders schweren räuberischen Erpressung und die Unterstützung des NSU in drei Fällen zur Last gelegt. Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe ließ am Dienstag die Anklage des Generalbundesanwalts insgesamt zu und eröffnete das Strafverfahren vor dem OLG Dresden. Dieses hatte die Anklage zuvor nur teilweise zugelassen und den Fall an das Landgericht Zwickau verwiesen. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 11.06.2025, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!