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Mittelständler streichen Auslandsgeschäft

Frankfurt am Main. Viele mittelständische Unternehmen aus Deutschland geben ihr Auslandsgeschäft auf. Waren 2022 noch rund 880.000 der rund 3,8 Millionen Mittelständler im Ausland aktiv, waren es ein Jahr später nur noch 763.000, zeigt eine Analyse der staatlichen Förderbank KfW vom Montag. Der Anteil grenzüberschreitend tätiger Mittelständler sank demnach von rund 23 auf 20 Prozent und liege unter dem langjährigen Durchschnitt vor der Coronakrise. »Die Rahmenbedingungen für den Außenhandel haben sich deutlich verschlechtert«, sagt KfW-Chefvolkswirt Dirk Schumacher. Ursache seien die Kriege in der Ukraine und Nahost, Exportkonkurrenz durch China und protektionistische US-Handelspolitik. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.06.2025, Seite 9, Kapital & Arbeit

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