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Verdi verklagt Süddeutschen Verlag

Berlin. Am 16. April haben die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) und der Deutsche Journalistenverband (DJV) gemeinsam eine Klage gegen den Süddeutschen Verlag eingereicht. Die beiden Gewerkschaften beklagen verschiedene Klauseln inakzeptabler oder intransparenter Urheberrechtsbestimmungen sowie überzogene Regelungen zum Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) in den Verträgen der Süddeutschen Zeitung, deren Abschluss durch sogenannte Autorenrechtebriefe vom Verlag den Freien zwingend abverlangt werden. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.04.2025, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

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