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Inflation trifft ärmste Haushalte deutlich stärker

Frankfurt am Main. Die Inflation infolge des Wirtschaftskrieges gegen Russland hat besonders die ärmeren Haushalte der BRD getroffen. Preisbereinigt gingen die Nettovermögen der unteren Hälfte zwischen 2021 und 2023 um mehr als 20 Prozent zurück, wie aus einer Studie der Bundesbank zu den Finanzen der privaten Haushalte hervorgeht. Das durchschnittliche Vermögen der deutschen Haushalte ist in dem Zeitraum zwar um 2,6 Prozent auf 324.800 Euro gewachsen, zu unveränderten Preisen ergab sich aber ein Rückgang von knapp elf Prozent. Die Vermögen bleiben hierzulande auch im europäischen Vergleich sehr ungleich verteilt. Laut Bundesbank besitzen die zehn Prozent reichsten Haushalte weiterhin mehr als 60 Prozent des privaten Vermögens. Eine ungleichere Struktur zeigt im Vergleich von 20 europäischen Ländern nur noch Österreich. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.04.2025, Seite 1, Inland

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