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Gesundheitsversorgung in Afrika vor dem Kollaps

Nairobi. Die Afrikanische Union schlägt Alarm: Die Gesundheitsversorgung auf dem Kontinent erlebe eine »beispiellose Finanzierungskrise«, erklärte die Gesundheitsbehörde der Afrikanischen Union (CDC) am Donnerstag abend. Ohne ein entschlossenes Gegensteuern sei mit »jährlich zwei bis vier Millionen zusätzlichen vermeidbaren Todesfällen« zu rechnen. Viele afrikanische Länder kämpfen mit hohen Schulden und sind zugleich mit Kürzungen von US-Hilfen und anderer westlicher Unterstützung konfrontiert. Der Ausbruch von Infektionskrankheiten wie Mpox, Ebola und Cholera und anderen Krankheiten verschärft die Lage. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.04.2025, Seite 2, Inland

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