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Glyphosat: Behinderter verklagt Bayer

Vienne. 2006 sprühte eine schwangere Französin den Unkrautvernichter Glyphosat auf den Dressurplatz einer Reitschule, ihr Sohn kam mit starken Behinderungen auf die Welt: Der Hersteller Bayer muss sich seit Donnerstag in diesem Zusammenhang im französischen Ort Vienne vor Gericht verantworten. »Ich vertrete alle, die mit Behinderungen geboren wurden«, sagte der 17 Jahre alte Theo, der ohne Stimmbänder geboren wurde und sich mit Hilfe der Speiseröhre verständlich macht, beim Eintreffen vor dem Gericht. Seine Familie will erreichen, dass die Behinderung als Folge des Glyphosat-Einsatzes anerkannt wird. »Wenn wir das schaffen, ist es ein Präzedenzfall«, sagte Anwalt Bertrand Repolt. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.04.2025, Seite 9, Kapital & Arbeit

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