Zum Inhalt der Seite

Moldau: Russische Diplomaten ausgewiesen

Chișinău. Die Republik Moldau hat drei Mitarbeiter der russischen Botschaft zu unerwünschten Personen erklärt. Die Entscheidung der Behörden gründe sich auf offenkundige Beweise für Tätigkeiten, die dem Diplomatenstatus widersprächen, heißt es in einer Mitteilung des Außenministeriums vom Montag. Die Diplomaten sollen demnach das Land verlassen. Zuvor hatte der Geheimdienst schwere Vorwürfe erhoben. Demnach sollen die russische Botschaft und russische Geheimdienste dem moldauischen Abgeordneten Alexandr Nesterowschi geholfen haben, in die abtrünnige Region Transnistrien zu fliehen. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 02.04.2025, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!