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Esskultur

Jugend braucht Döner

Eine Jugend ohne Döner? Für Schüler aus dem Ort Essingen in Baden-Württemberg ist das nicht erstrebenswert. Deshalb startete einer von ihnen eine Petition für einen Dönerimbiss in der 6.500-Einwohner-Gemeinde östlich von Stuttgart – rund 580 Unterschriften hat Lucas Fuchs dafür bereits gesammelt. Unterstützung bekommt Fuchs von Essingens Bürgermeister Wolfgang Hofer, der selbst gerne Döner isst – am liebsten »ein bisschen scharf«: »Für das Dönerproblem finden wir bestimmt einen Standort.« Ein Bauantrag für einen Imbiss wurde vom technischen Ausschuss des Gemeinderates bereits abgelehnt: Damals sollte ein leerstehender Container entsprechend umgebaut werden. Doch mehrere Anwohner hatten Bedenken wegen Lärm- und Geruchsbelästigung. »Das hat mich bewogen, die Petition ins Leben zu rufen. Viel reden hilft nichts, man muss auch handeln«, erzählt Fuchs. In seiner Petition heißt es: »Vor einigen Wochen lehnte der Ältestenrat den Vorschlag ab, einen Dönerladen in Essingen zu eröffnen. Da Essingen über keine Jugendgemeinde verfügt, möchte ich mich mit eurer Unterstützung dafür einsetzen, dieses gastronomische Angebot in unsere Gemeinde zu bringen.« (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.03.2025, Seite 10, Feuilleton

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