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Vizepräsident im Südsudan verhaftet
Juba. Inmitten anhaltender Gewalt im Südsudan ist der Vizepräsident des afrikanischen Landes, Riek Machar, festgenommen worden. Ein Konvoi von 20 gepanzerten Fahrzeugen sei in Machars Residenz in der Hauptstadt Juba eingedrungen, wo der Rivale von Präsident Salva Kiir festgenommen worden sei, teilte ein Mitglied seiner Partei am Donnerstag auf Facebook mit. Machars Partei verurteile »auf das Schärfste das verfassungswidrige Vorgehen des Verteidigungsministers und des Chefs der Nationalen Sicherheit«, hieß es dort weiter. Die Anschuldigungen in dem Machar zugestellten Haftbefehl seien »unklar«. Es werde derzeit versucht, den Vizestaatschef an einen anderen Ort zu bringen. (AFP/jW)
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