Zum Inhalt der Seite

OECD: Fischerei nicht klimawandelfest

Paris. Die weltweite Fischerei muss sich laut der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) besser auf schwankende Meerestemperaturen, veränderte Strömungen und extreme Wetterereignisse vorbereiten. Fischbestände und Lebensgrundlage der Fischer stünden vor erheblichen Veränderungen, teilte die OECD am Mittwoch mit. Für ein nachhaltiges Fischereimanagement seien Vorhersagen der künftigen Klimaauswirkungen erforderlich, dafür seien Wissenschaftler, Branchenvertreter und Politiker gefragt. Gleichzeitig müsse der Sektor seine Treibhausgasemissionen reduzieren, um zur Klimaneutralität beizutragen. Hauptursache der Emissionen sei bislang noch der Treibstoff der Boote. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 20.02.2025, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
→Leserbriefe
  • Onlineabonnent*in Heinrich H. aus Stadum 19. Feb. 2025 um 21:27 Uhr
    Statt KI könnte man in den Rechenzentren Klimamodelle betreiben, die »Vorhersagen der künftigen Klimaauswirkungen« zulassen und verbessern. Aber das ist halt nicht profitträchtig.
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!