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Brückenbau

Alles muss weg

Die vor drei Monaten teilweise eingestürzte Carola­brücke in Dresden muss vollständig abgerissen werden. Eine Wiederinbetriebnahme der beiden noch stehenden Brückenzüge sei angesichts der massiven Schäden nicht möglich, teilte die Stadt Dresden zu einem Zwischenergebnis der Ursachenforschung am Mittwoch mit. Es werde »dringend« ein Ersatzneubau für die Carolabrücke gebraucht. Als Grund für den Teileinsturz hätten die Ermittlungen eine sogenannte wasserstoffinduzierte Spannungsrisskorrosion durch Feuchtigkeitseintrag während der Bauphase ergeben. Dies sei durch die Ermüdung der Spannstähle verstärkt worden. Der Mitteilung zufolge kommt das Zwischenergebnis auch zu dem Schluss, dass der Einsturz »mit den üblichen Methoden« nicht verlässlich vorhersagbar gewesen sei. Die Stadt Dresden und die Prüfer hätten zudem die Vorgaben stets eingehalten. Der sogenannte C-Brückenteil der Carolabrücke, auf dem normalerweise die Straßenbahn verkehrt, war in der Nacht zum 11. September auf einer Länge von etwa hundert Metern in die Elbe gestürzt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.12.2024, Seite 11, Feuilleton

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