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UK: Verstärktes Vorgehen gegen K.-o.-Tropfen

London. Großbritannien will stärker gegen die Gefahr von K.-o.-Tropfen in Bars und Clubs vorgehen. Täter geben beim sogenannten Spiking Drogen in die Getränke ihrer Opfer, um sie zum Beispiel später zu vergewaltigen. Tausende Mitarbeiter in der britischen Gastronomie sollen geschult werden, um die Gefahr besser zu erkennen und zu bekämpfen, wie die Regierung in London am Sonntag mitteilte. Sie will »Spiking« auch zu einem eigenen Straftatbestand machen. Zwar könne es bereits jetzt strafrechtlich verfolgt werden, meldete die britische Nachrichtenagentur PA. Mit einem eigenen Straftatbestand könnten die Fälle aber besser erfasst und Betroffene ermutigt werden, sich zu melden. Nach Angaben der Regierung bekommt man bisher nur schwer einen Überblick über das Ausmaß.(dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.11.2024, Seite 15, Feminismus

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