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Festnahme wegen angeblicher Spionage

Karlsruhe. Die Bundesanwaltschaft hat einen US-Amerikaner wegen mutmaßlicher Spionage für China in Frankfurt am Main festnehmen lassen. Er soll einem chinesischen Geheimdienst sensible Informationen des US-Militärs angeboten haben, teilte die Behörde am Donnerstag mit. Sie wirft dem Mann vor, sich gegenüber einem ausländischen Geheimdienst zur geheimdienstlichen Agententätigkeit bereit erklärt zu haben. Er habe bis vor kurzem für das US-Militär in Deutschland gearbeitet und sei in diesem Zusammenhang an die Informationen gekommen, um die es bei der Übermittlung gehen soll. Zu einer Übermittlung von Daten an chinesische Stellen soll es nach bisherigen Erkenntnissen nicht gekommen sein. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.11.2024, Seite 4, Inland

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