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Sudan: Paramilitärs töten 124 Zivilisten

Khartum. Im Sudan haben die paramilitärischen Schnellen Eingreiftruppen (RSF) bei einem Angriff auf ein Dorf nach Angaben eines Ärztebunds mindestens 124 Zivilisten getötet. Dutzende weitere Einwohner seien in Al-Suhra im an die Hauptstadt Khartum angrenzenden Bundesstaat Al-Dschasira verletzt worden, teilte das Sudanesische Ärztenetzwerk am Sonntag mit. Hunderte Menschen seien vertrieben worden, hieß es. Auch in umliegenden Dörfern hätten die RSF in den vergangenen Tagen Angriffe verübt. Dabei seien medizinische Einrichtungen und Apotheken sowie Märkte und Geschäfte geplündert worden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.10.2024, Seite 7, Ausland

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