Zum Inhalt der Seite

Steuerschätzer rechnen mit weniger Einnahmen

Berlin. Die Steuerschätzer der Bundesregierung rechnen für das kommende Jahr mit deutlich weniger Einnahmen als noch im Frühjahr. Laut der am Don­nerstag veröffentlichten Prognose geht der Arbeitskreis des Bundesfinanzministeriums für Bund, Länder und Kommunen von Einnahmen von 982,4 Mil­­­­liarden Euro aus. Das bedeutet demnach ein Plus von 700 Millionen Euro, aber einen Rückgang um rund 12,7 Milliarden Euro gegenüber der letzten Schätzung von Mai. Für 2024 steht demnach ein Minus von 8,7 Milliarden Euro zu Buche. Die aktuelle Schätzung geht bis 2028 von rund 58,1 Milliarden Euro weniger aus. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 25.10.2024, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!